---------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------

 

 

 

 

Willkommen auf meiner Homepage www.hm-knoll.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bäume und Gesteine werden dich das lehren,

was du niemals von Meistern lernen kannst.

 

 

Bernh. von Clairvaux

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich beschäftigt mich sich seit 40 Jahren intensiv mit der Paläobotanik. Spezialisiert habe ich mich auf Pflanzenfossilien aus der Aachener Oberkreide sowie versteinerte Hölzer und Zapfen weltweit. Kleinere Sammlungen sind Karbonpflanzen aus dem Aachener Steinkohlenrevier und Meteoriten.

 

Ich pflege Kontakte zu Wissenschaftlern und Paläontologen im In- und Ausland.

 

Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Stratigraphischen Kommission (DSK) • In der Gruppe Subkommission für Kreide-Stratigraphie (SKS).

 

Mitglied im Arbeitskreis Paläobotanik und Palynologie (APP) der Paläontologischen Gesellschaft.

 

Von 1982 bis 2013 war ich aktiv im Arbeitskreis Mineralogie und Geologie in Alsdorf (AMGA e.V.).

 

Mitglied des Fördervereins - Freunde der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Historische Geologie München e. V.

 

Die sehr beliebte Internationale Grenzland Mineralien- und Fossilienbörse in Alsdorf, Städteregion Aachen leitete ich von 1998 bis 2013.

 

Ich verfasste zum Thema Paläobotanik diverse Beiträge für Fachzeitschriften unter anderem für FOSSILIEN und ein Buch.

 

 

 

 So hat alles angefangen............

 

 

Sammeln wurde in den vergangenen Jahren zu meiner großen Leidenschaft, die ich auf meiner Homepage gerne mit Ihnen teilen möchte. Eigentlich fing alles ganz einfach an. Eines Tages entdeckte ich ein schönes Stück versteinertes Holz und nahm es mit nach Hause. Dass sich daraus eine Faszination und mein größtes Hobby entwickeln würde, habe ich in diesem Moment nicht geahnt. Inzwischen bin ich stolzer Besitzer einer großen und umfassenden Sammlung.

 

 

 

 

Alle hier gezeigten Fotos und Pflanzenfossilien - Sammlung Helmut Knoll

 

 

 

 

 

Die Aachener Oberkreide

 

 

Die Schichtenfolge der Oberkreide im Raum des Dreiländerecks Deutschland, Belgien und der Niederlande besteht überwiegend aus marinen Ablagerungen. Die hier beschriebenen Fossilienfunde stammen alle aus der Aachen Formation, auch Aachener Schichten genannt. Nach RICHTER wird dieses Schichtenglied im Oberkreide-Profil heute in einen älteren Sand von Aachen und den jüngeren Sand von Hauset sowie den Aachener Dachschluff gegliedert (RICHTER 1985 : 94 ff). Der Sand von Aachen ist ein vollmarines Flachwassersediment, während der Sand von Hauset litoral über der Wellenbasis, zum Teil auch brackisch-limnisch (Wurzelböden) gebildet wurde. Aufgrund der Lagerverhältnisse im Profil ist für die 40 - 60 m mächtigen Aachen Formation ein obersantones Alter sehr wahrscheinlich (RICHTER : 1985, S.95). Da beide sandigen Teile der Aachener Schichten in der älteren und der neuen Literatur nie getrennt worden sind, kann das Material nicht den Einzelhorizonten zugeordnet werden. An neuerer Literatur zur Aachener Kreide sei WALTER (2010) erwähnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sandgrube Bingeberg-Flög, Hauset, Belgien (ca. 1965)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die aufgelassene Sandgrube Bingeberg Flög, in Hauset, Belgien (Stand 2007). Derzeit ein absolutes "Betreten verboten" ! ! !

 

(warum siehe unter TIPPS)

 

 

Die Aachener Schichten (Aachen Formation) bieten überall, wo sie aufgeschlossen sind, Pflanzenfossilien. Das folgende Material bzw. die Fundstücke sind zusammengetragen aus den Sandgruben in Hauset und Kelmis (La Calamine), beide in Belgien. Die Aachener Schichten führen nicht nur verkieselte Coniferen-Hölzer wie RICHTER schreibt (RICHTER 1985, Sammlung Geologischer Führer; Aachen und Umgebung, Seite 95), sondern auch Laubhölzer und seltenere Palmfarne. Meistens sind die Hölzer von Fraßgängen der Teredo Bohrmuschel durchlöchert (SELMEIER 1986). Die erfolgreichste fossilen Funde erbrachte das Suchen im abgekippten Material. Anhaltende Regenschauer säuberten limonitisierte und verkieselte Pflanzenteile.

 

 

 

 

 

Mein erster Fund (1979), eine verkieselte Wurzel, 12 x 15 cm groß.